Freitag der 13. mit Happy End für den ziemlich besten Freund

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Omar Sy wurde letzten Freitag mit einem der wichtigsten Preise des frankophonen Kinos – dem Prix Lumière –  im Hôtel de Ville de Paris ausgezeichnet. Für seine Rolle als Driss im Film “Ziemlich beste Freunde” wurde er als bester Schauspieler geehrt und schlug damit sogar den derzeitigen Kritikerliebling Jean Dujardin (“The Artist”) aus dem Rennen. Hier konnte sich die Crew jedoch immerhin über einen Preis für die beste Schauspielerin (Bérénice Béjo) und die Auszeichnung als besten Film freuen! Der Prix für den besten Regisseur ging in diesem Jahr an eine Frau (das hat in dieser Kategorie ja leider Seltenheitswert): Maïwenn durfte ihn für ihren Film “Polizei” entgegen nehmen.

Der Prix Lumière wird erst seit 1995 jährlich an die besten frankophonen Filme verliehen. Hierfür wählen mehr als 200 Repräsentanten der Internationalen Presse ihren Favoriten und geben somit Rückschlüsse auf die internationale Sicht auf französischsprachiges Kino. So hat der Preis schon vielen frankophonen Cineasten zu einer weltweiten Karriere verholfen.

 

Die weiteren Gewinner_innen sind:

Bestes Drehbuch: Robert Guédiguian für “Der Schnee am Kilimandscharo”

Bester frankophoner Film (außerhalb Frankreichs): Denis Villeneuve für “Die Frau die singt” (Kanada)

Größte weibliche Hoffnung: Alice Barnole, Adèle Haenel, Céline Salette für “Haus der Sünde”

Größte männliche Hoffnung: Denis Menochet für “Les Adoptés”