Der Name der Leute (Le nom des gens)

Der Name der Leute

Inhalt

Die junge attraktive Bahia (Sara Forestier) trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen. Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, „Make love, not war”, schläft sie mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch umzudrehen. Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur (Jacques Gamblin), der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen. Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf. Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen.
(Text: Verleih)

Presse

Leclerc spielt meisterhaft mit Wirklichkeiten; er verrückt sie nur minimal, und schon werden sie zur hellsichtigen Parodie auf die nur allzu reale Welt. (zeit.de)

Regisseur Leclerc und seine Co-Drehbuchautorin Baya Kasmi (für das Drehbuch gab es wie für Hauptdarstellerin Forestier je einen César) haben mit diesem Film etwas ganz Außergewöhnliches hinbekommen: eine scharfe Satire, die auch als lockere Liebeskomödie funktioniert, die ein großes Herz hat und lieber Frohsinn verbreitet als schlechte Laune. (Daniel Sander, spiegel.de)

 

Auszeichnungen
  • César 2011 für das Beste Drehbuch an Baya Kasmi und Michel Leclerc
  • César 2011 für die Beste Darstellerin an Sara Forestier
  • Eröffnungsfilm der “Semaine de la Critique” des Festival de Cannes 2010
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