Das brandneue Testament (Le tout nouveau testament)

© NFP*

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Inhalt

Gott existiert. Er lebt in Brüssel.
Doch das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Denn der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert.
Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert.
Irgendwann hat Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner geheimen Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Diese schockierende Botschaft nehmen manche besser auf als andere und plötzlich denken alle Menschen darüber nach, was sie mit der ihnen verbleibenden Zeit anfangen wollen.
Éa bricht fluchtartig auf, um auf der Erde sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er inmitten des ganzen Chaos auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat…
(Text: Verleih)

Presse

Kombiniert mit einer unaufgeregten Bildersprache (Kamera: Christophe Beaucarne), die dem teils groben Humor zart-melancholische Grauabstufungen entgegensetzt, hält “Das brandneue Testament” genau die Balance zwischen Polemik und Poesie – mithin ein Geschenk für wirklich die ganze Filmfamilie.
(Hannah Pilarczyk, Spiegel Online)

Ein Film zum Versinken darin. Zum Lachen, zum Träumen, zum Staunen vor allem. Einer, der entschieden auf die Wirklichkeit pfeift – und pfeift die nicht sowieso auf dem letzten Loch, in Brüssel und anderswo?
(Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel Online)

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Trailer

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