Coco Chanel & Igor Stravinsky

Inhalt

Als 1913 Igor Stravinskys “Le sacre du printemps” in Paris Premiere hatte, löste das nicht nur einen noch nie dagewesenen Skandal aus, sondern ist auch der Ausgangspunkt einer Liebesgeschichte: zwischen dem Komponisten und der Modeschöpferin Coco Chanel.

Sieben Jahre später – Coco Chanel ist inzwischen wohlhabend, angesehen und erfolgreich – begegnen sich die beiden wieder. Coco Chanel bietet Stravinsky, der seit der Revolution in Russland im Pariser Exil in ärmlichen Verhältnissen lebt, an, in ihre elegante Villa bei Paris zu ziehen, um dort in Ruhe zu arbeiten. Der Komponist nimmt Chanels großzügige Offerte an und zieht mit seinen vier Kindern und seiner schwindsüchtigen Gattin in die Villa. Und so entwickelt sich zwischen den beiden kreativen Giganten eine leidenschaftliche Liebesaffäre…

 

Presse

Mut zum Risiko kann man den Machern dieses Films – im Gegensatz zu den titelgebenden Helden der Geschichte – eher nicht bescheinigen. Stattdessen setzen sie auf bekömmliche, schön anzusehende Gefühlsirrrungen und -wirrungen im Belle-Epoque-Gewand. (Tamara Danicic, Bayern3)

Kounen [hat] Mühe […] die Relevanz seines Stoffes zu plausibilisieren. Denn das angedeutete Sittengemälde hätte auch ohne „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ funktioniert – während die Affäre letzten Endes bleibt, was sie auch zuvor war: eine biographische Fußnote.(Jan Hamm. filmstarts.de)

 

Besonderheiten

Die Produktion COCO CHANEL & IGOR STRAVINSKY wurde unterstützt von Karl Lagerfeld und CHANEL, die dem Team ihre Archive und ihre Kollektionen zur Verfügung stellten. CHANEL stattete Anna Mouglalis für die Rolle der Coco Chanel mit einigen Original-Kleidern und -Accessoires von Coco Chanel aus. Zusätzlich entwarf Karl Lagerfeld einen ‚zeitlosen’ Anzug und ein besticktes Abendkleid für die Szenen rund um die legendäre Premiere von “Le sacre du printemps”.
Um die Welt der Coco Chanel möglichst exakt wiedergeben zu können, ermöglichte CHANEL den Filmemachern außerdem freien Zugang zu allen Archiven und zum berühmten Apartment von Coco Chanel in der Rue Cambon 31 in Paris.
Auch bei der Rekonstruktion der legendären “Sacre du printemps”-Uraufführung wurde viel Wert auf historische Zuverlässigkeit gelegt.
Trotz des großen Aufwands floppte der Film an den französischen Kinokassen. Zwei Wochen nach seinem Start hatten gerade einmal gut 100000 Menschen den Film gesehen. Insgesamt dürften nicht mehr als 200.000 Eintrittskarten verkauft worden sein. ImVergleich dazu war die erste Chanel-Filmbiografie des Jahres 2009 (Coco avant Chanel) mit gut 1.000.000 Besucher_innen deutlich erfolgreicher.

Trailer

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