Filminfo
Originaltitel: 2 days in Paris, Deutschland, Frankreich, Regie: July Delpy Drehbuch: July Delpy Darsteller_innen: Adam Goldberg, Adan Jodorowsky, Albert Delpy, Aleksia Landeau, Alexandre Nahon, Daniel Brühl, Julie Delpy, Marie Pillet Produktion: Christophe Mazodier, Julie Delpy, Thierry Potok Kamera: Lubomir Bakchev Schnitt: July Delpy Spieldauer: 96min Kinostart: 11.07.2007 (F), 17.05.2007 (D) Unsere Wertung: 



Inhalt
Marion (Julie Delpy) ist Französin, Jack (Adam Goldberg) Amerikaner. Sie sind ein Paar und wohnen in New York. Auf der Rückreise von einem Venedig-Aufenthalt, der als traumhafter Urlaub geplant war und als Beziehungsdesaster endete, machen sie einen kurzen Stopp bei Marions Eltern (Marie Pillet und Albert Delpy) in Paris. Zwei Tage. Und dort prallen ihre – scheinbar schon vergessenen – kulturellen Unterschiede heftig aufeinander. Jack kann es kaum ertragen, wie offen Marion mit ihren Eltern Beziehungsfragen bespricht, wie sie laufend Ex-Freunde mit immer noch eindeutigen Ambitionen trifft und dass alle Franzosen sowieso ständig nur über Sex oder die Dummheit der Amerikaner reden …
(Text: Verleih)
Presse
“Ein peinlich missratener Abklatsch von Richard Linklaters “Before Sunrise”. Ohne jeden Charme reizt Delpy sämtliche Länderklischees aus (…) Das ist, wie der gesamte Film, in seiner unsäglichen Flachheit nicht lustig, sondern schlicht unsympathisch.” (epd 5/2007)
“Eifersucht kommt auf, dazu Trotz, Beschuldigungen, Unterstellungen und Reue, und am Ende landet das ungleiche Paar in einer ausgewachsenen Beziehungskrise. Das ist, in seiner satirischen Zuspitzung und den derben, zugespitzten Dialogen, eine Strecke weit amüsant, trifft auch manchen wahren Ton,und endet doch vorhersehbar in Bitterkeit. Zwei Tage hätte man diesem Paar nicht erst gegeben, kaum einmal zwei Stunden. Und hätte, statt sie die ganze Nacht streiten zu sehen, doch lieber von einem neuen Sonnenaufgang geträumt und einem neuen Tag danach.” (Der Tagesspiegel, 15. Mai 2007)
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Der Film war irgendwann einfach nur noch nervig. Aber das lag in jedem Fall an den Charakteren, nicht an der Story.