L’arbre et la forêt von Olivier Ducastel und Jacques Martineau mit Guy Marchand, Françoise Fabian, Sabrina Seyvecou und Yannick Renier in den Hauptrollen. In dem Film geht es um den alten Baumzüchter Frédéric, der seit mehr als 60 Jahren ein traumatisches Geheimnis verbirgt: während der deutschen Besatzung war Frédéric wegen Homosexualität in einem KZ in den Vogesen. Nach dem Krieg hat er alles getan, um seine schrecklichen Erlebnisse zu verdrängen. Nur seine Frau und sein ältester Sohn wissen davon. Als sein Sohn stirbt, entschließt er sich, seine Vergangenheit auch seinen Verwandten mitzuteilen…
Plein sud von Sébastien Lifshitz mit Yannick Renier, Léa Seydoux, Nicole Garcia, Théo Frilet und Pierre Périer. Roadmovie um den jungen Sam, der am Steuer seines alten Fords auf dem Weg nach Süden ist. Mit dabei sind Léa und Mathieu, zwei Geschwister, sind Tramper, die Sam mitgenommen hat, damit es nicht so langweilig wird. Léa liebt die Männer, Mathieu auch. Auf ihrer Reise werden Fahrer und Passagiere sich kennen lernen, sich herausfordern, sich verlieben. Aber Sam hat ein Geheimnis, eine alte Wunde, die wieder aufgerissen ist – er hat eine Nachricht von seiner Mutter erhalten, und jetzt will er sie wiedersehen.
Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat den in dieser Woche angelaufenen Film “Welcome” von Philippe Lioret als Film des Monats ausgezeichnet. Für die unabhängige Jury zeigt der Film, “dass Solidarität nicht nur den Verfolgten hilft, sondern auch dem Leben des Helfers eine Wendung, gar einen neuen Sinn verleiht.” Er sei zudem einerseits ein Aufruf zur Hilfeleistung aber eben auch eine Anklage gegen eine menschenverachtende Einwanderungspolitik.

© Diaphana Films
Spielfilm Frankreich/Belgien 2005
Mehrfach preisgekröntes Meisterwerk der belgischen Regie-Brüder Jean-Pierre & Luc Dardenne.
Am kommenden Dienstag, 09.02.10 um 22:45 auf RBB Fernsehen.
Für den Oscar als bester fremndsprachiger Film ist die französische Produktion Un Prophète von Jacques Audiard nominiert worden. Der Gewinner des großen Preises der Jury in Cannes konkuriert dabei unter anderem mit dem großen Favoriten und Goldene-Palme-Sieger “Das weiße Band” von Michael Haneke.
Mit gut 500.000 Besucher_innen war Anne Fontaine`s Filmbiografie “Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft” die erfolgreichste französische Produktion 2009 in Deutschland. In der Titelrolle ist Audrey Tautou zu erleben, die in wirklich jeder Szene im Zentrum steht.

Gérard Depardieu und Yolande Moreau
Benoît Delépine und Gustave de Kervern erzählen in ihrem neuen Film die Geschichte eines kurz vor der Rente stehenden Arbeiters (Gérard Depardieu). Um die ihm zustehende Rente zu bekommen muss er sich allerdings erst auf seinem alten “Mammuth”-Motorrad auf eine Reise in die Vergnagenheit machen. In weiteren Rollen sind Yolande Moreau und Isabelle Adjani sowie Benoît Poelvoorde und Bouli Lanners zu sehen.
Auf der am 11.02 beginnenden Berlinale wird die französische Produktion ihre Welturaufführung haben und im Wettberwerb zu sehen sein.

César 2010
Für die diesjährige Verleihung des nationalen französischen Filmpreises “César” in Paris, sind die Nominierungen bekanntgegeben worden. Die Académie des Arts et Techniques du Cinema verleiht Preise in insgesamt 21 Kategorien. Wie in jedem Jahr gibt es Favoriten, die mit besonders vielen Nominierungen versehen sind:

© Universal Pictures International France
Mit seiner provokativen und hypnotisierenden Anziehungskraft skandalisierte Serge Gainsbourg ganz Frankreich und verführte die begehrtesten Frauen, wie Juliette Gréco, Brigitte Bardot oder Jane Birkin. Brillant erzählt “GAINSBOURG” (Gainsbourg – vie héroïque) nicht nur die Lebensgeschichte eines großen Verführers, sondern blickt auch hinter die Maske der größten Musiklegende Frankreichs.
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